Messebericht Leipziger Buchmesse

Messe

Viele haben bereits ihren Messebericht geschrieben und auch ich möchte euch von diesem ereignisreichen Tag erzählen.

Kaiser Bus

Unser Reisebus startete am 15.März pünktlich um 5:30 Uhr vom Bremer Hauptbahnhof. Unterwegs sammelten wir weitere Fahrgäste ein und um 10:30 Uhr standen wir nun endlich auf dem Parkplatz vor den Messehallen. Schnellen Schrittes liefen wir zum Eingang Halle 4 und passierten die Drehtüren. Zu dieser Zeit war bereits schon ein reges Treiben und nach einem kurzen Standpunktcheck ging es auch schon los. Da ich sehr viele Termine hatte und ich Lena vor dem Stress bewahren wollte, trennten wir uns und somit konnte jeder seinen eigenen Interessen nachgehen.

Bereits einige Tage vor der Messe machte ich mir Gedanken, wann ich welche Halle besuche und diese Vorbereitungen machten sich nun vor Ort bezahlt. Nachdem ich in Halle 4 alle Verlage aufgesucht habe, denen ich einen kurzen Besuch abstatten wollte, ging es schnurstracks in Halle 5. Hier waren schon deutlich mehr Besucher anzutreffen, die sich jetzt schon durch die Gänge pressten. Schnell suchte ich den Stand B401, wo die Veranstaltung „Mords was los“ stattfand.

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Dort traf ich Karla Schmidt und das Autorenpaar B.C. Schiller. Wir unterhielten uns sehr lange über ihr neues Buch „Die Fotografin“, welches ich anschließend signiert überreicht bekam. Nochmals vielen Dank für die netten Worte und für die tolle Veranstaltung.

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Danach besuchte ich weitere Verlage die auf meiner Liste standen, kurzer Blick auf die Uhr, ich lag gut in der Zeit. Nach einer kurzen Stärkung und Verschnaufpause ging es in Richtung Halle 3.Der Weg führte quer durch die große Glashalle, wo sich tausende von Menschen aufhielten.

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Teilweise ging hier überhaupt nichts mehr, da hier viele Verkaufsstände waren, Vorlesungen stattfanden und die Besucher der Manga-Comic-Convention sich versammelten. Die Eingänge zu den einzelnen Hallen wurden einseitig gesperrt, da die Verbindungstunneln überfühlt waren. Die schlechte Luft und die Massen machten selbst mir zu schaffen. Augen zu und durch und nach einer gefühlten Ewigkeit betrat ich nun endlich Halle 3.

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Hier ging absolut gar nichts mehr, denn in dieser Halle befanden sich die großen deutschen Verlage, die ihre Bücher in riesigen Ständen präsentieren. Trotz der vielen Besucher kam ich gut voran und war überpünktlich am Stand des Random House, wo ich ein Treffen mit Frau Cinque hatte. Im Stand konnten wir uns mitten im Gewusel in Ruhe über neue Bücher unterhalten. In der Ecke vom Blanvalet Verlag traf ich auf Claudia Puhlfürst, die mir sehr herzlich begrüßte. Wir kennen uns bereits schon seit der Frankfurter Buchmesse und ich freute mich riesig auf das überraschende Wiedersehen. Kurzer Blick auf die Uhr, alles lief super und es war noch genug Zeit bis zum nächsten Treffen. Somit konnte ich in Ruhe die restlichen Stände besuchen, sehr nette Gespräche führen und neue Bücher entdecken. Um 15 Uhr machte ich mich auf den Weg in Halle 2, wo ich um 16 Uhr mit Stefanie Maucher am Luzifer Stand verabredet war.

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Da ich noch genug Zeit hatte, steuerte ich den Militzke Verlag an und war von der Auswahl an Bücher über Wahre Verbrechen und Rechtsmedizin erstaunt. Dort verweilte ich die meiste Zeit und hätte am liebsten alle Bücher gekauft. Schweren Herzen verließ ich den Stand, da ich Stefanie nicht warten lassen wollte. Völlig erschöpft ließ ich mich bei einer Fantasy Vorlesung nieder und streckte alle vier von mir. Ich hätte so einschlafen können, mein Rücken schmerzte und ich wunderte mich die ganze Zeit warum es hier immer voller wurde. Ich dachte mir nichts weiter dabei, da ich den Autor am Mikrofon nicht kannte. Später stellte sich heraus, das es Wolfgang Hohlbein war…ups. Aufgeregt sah ich auf die Uhr und wurde langsam nervös, da es bereits nach 16 Uhr war und unser Bus um 17 Uhr wieder startete. Doch meine Bedenken den Bus nicht rechtzeitig zu erreichen und Lena nicht wieder zu finden, waren unnötig, denn plötzlich stand Lena und kurze Zeit später Stefanie vor mir.

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Ich bekam von ihr ein selbstgemaltes Bild von ihren Buch Fida, wofür ich mich nochmals rechtherzlich bedanke. Leider konnten wir uns nicht lange unterhalten, da wir uns auf dem Weg zum Busparkplatz machen mussten. Mit müden Schritten, vollgepackt und völlig Ko betraten wir den Bus. Punkt 17 Uhr rollten wir vom Messegelände und bereits nach 5 Minuten schlief ich ein.

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Messeplan Neu

Dies war mein erster Besuch auf der Leipziger Buchmesse und es war trotz der vielen Besuchern ein toller und aufregender Tag. Das Messegelände ist riesig und sehr gut beschildert. Egal wo man hin sah, man wusste sofort wo man sich befand. Was mir leider nicht so gut gefallen hat, die geringe Anzahl und die Standorte an Toiletten. Sie befanden sich hauptsächlich in den Durchgängen der jeweiligen Hallen und wo sich neben dem Besucherstrom zusätzlich lange Schlangen bildeten. Hätte mich nicht eine Dame aufmerksam gemacht, das im Innenhof Toiletten-Container zur Verfügung stehen, ich würde immer noch in der Schlange stehen.

Was mir sehr leid tut, das ich nicht alle Menschen treffen konnte, die ich unbedingt wiedersehen wollte. Es war einfach zu voll und trotz Handykontakt hielten wir uns immer in unterschiedlichen Hallen auf. Sorry Silvia, Claudia, Anka und vor allem Biggi das wir uns nicht gesehen haben.

So, dass war mein Messebericht und ich freue mich jetzt schon auf die Frankfurter Buchmesse. Da ich mehrere Tage auf der Messe bin und dort nicht unter Zeitdruck stehen werde, hoffe ich, dass wir uns dort spätestens wiedersehen.

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