Buchvorlesung und Treffen mit Michael Tsokos in Hannover

Erst einmal vor ab, ich lebe noch wie Ihr sehen könnt. In letzter Zeit war es doch etwas ruhig auf meinen Blog. Es gab verschiedene Gründe dafür, einmal machte mich die Frühschicht arg zu schaffen und in letzten Tag war ich eigentlich zu nichts mehr zu gebrauchen. Die Buchvorlesung rückte immer näher und somit wurde meine Nervosität immer stärker. Tja und dann war endlich der Tag da, auf geht’s nach Hannover. Die Fahrt von Bremen nach Hannover verlief mit einem kleinen Stau auf der A7 ohne Probleme. Begleitet wurde ich von meiner Schwiegermutter Lena und während Fahrt gab es natürlich nur ein Thema: die Rechtsmedizin. Als wir dann schließlich kurz vor 19 Uhr das Auto im Parkhaus abgestellt haben, machten wir uns auf den direkten Weg zur Buchhandlung Hugendubel in der Bahnhofstrasse. Nachdem wir freundlich begrüßt wurden fuhren wir mit dem Fahrstuhl in die erste Ebene und konnten schon sehr viele Zuschauer erblicken. Schnell holte ich die Eintrittskarten und Lena sicherte uns ein paar gute Plätze.

Plakat

Ich muss hier noch etwas einfügen, damit Ihr wisst wie es zu dem persönlichen Treffen mit Michael Tsokos gekommen ist. Ich schrieb Hr. Tsokos einen Brief, der persönlich von Claudia in Berlin an ihm übergeben wurde. Nur einen Tag später bekam ich eine E-Mail von Michael Tsokos und er bot mir ein Treffen vor der Lesung an. Ich möchte mich hier noch einmal ganz sehr bei Claudia dafür bedanken.

Ok, weiter geht’s. Ich ging zielstrebig zu einer Mitarbeiten und fragte ob Herr Tsokos bereits im Hause ist und das ich einen Termin mit ihm habe. Schnell griff sie zum Telefon und informierte die Filialleiterin, die bereits ein Gespräch mit Hr. Tsokos im Konferenzsaal führte. Dann ging alles ziemlich schnell, ich wurde abgeholt und in den Raum geführt. Oh mein Gott, mein Magen verkrampfte, meine Hände schwitzten und mein Herz setze ich glaube, ich einmal aus, so aufgeregt war ich. Noch einmal tief durch atmen und dann ging die Tür auf. Mit einem strahlenden Lächeln sah ich Michael Tsokos und wir begrüßten uns. Dann fiel mein Blick auf sein rechtes Bein, oh mein Gott was ist passiert. Er hatte sich vor einer Woche beim Sport die Achillessehne gerissen. Aber für ihn war das kein Grund die Vorlesung abzusagen. Ich nahm gegenüber Platz und wir unterhielten uns über viele interessante Themen. Über seine Bücher, meinen Blog, mein Interesse an der Rechtsmedizin, über Sebastian Fitzek und ich stellte Ihm einige Fragen. Anfangs war ich schon sehr nervös aber ich wurde mit jedem Satz lockerer. Er ist sehr freundlich, sehr natürlich und zuvorkommend. Wir vergaßen vollkommen die Zeit und nach 20 Minuten mussten wir unser Gespräch leider beenden, da es schon kurz vor 20 Uhr war. Er signierte mir noch meine Bücher und zum Abschluss kniete ich vor ihm nieder, für ein Foto, da er wegen der Verletzung nicht stehen konnte.

Michael Tsokos und ichIch war so was von Happy und hüpfte regelrecht zu Lena und den anderen Besucher zurück. Mein Traum ist in Erfüllung gegangen und mich möchte mich nochmals bei Herrn Tsokos für das nette Gespräch und die Zeit bedanken.

Pünktlich um 20:15 Uhr eröffnete die Filialleiterin die Buchvorlesung und begrüßte Herr Tsokos und die Zuschauer in Hannover. Nach ein paar kurzen Informationen über seinen beruflichen Wertegang übergab sie das Wort an Michael Tsokos. Zu Beginn erzählte er über die Arbeit der Rechtsmedizin, über verschiedene Bereiche und ein kleine Einleitung was uns heute erwarten wird. Gespannt lauschten alle seine Worte und keiner gab auch nur einen Mucks von sich. Er las zwei wahre Verbrechen aus seinem aktuellen Buch „Die Klaviatur des Todes“ vor und rundete diese mit erstaunlichen Bildern ab.

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Nach der Vorlesung beantwortet er Fragen der Zuschauer und signierte seine Bücher. Dieser Abend war einfach der absolute Wahnsinn. Um 22:30 Uhr und noch vollkommen auf gewühlt machten wir uns auf den Heimweg und redeten bis Bremen nur über diesen Abend.

Signierung

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Vorstellung eines neuen Projektes im Blog

Auch wenn ich dies schon mehrmals in meinen Blog geschrieben habe, verzeiht mir bitte, verdanke ich den Film das Schweigen der Lämmer mein Interesse an Serienmördern. Mit 14 Jahren habe ich mir diesen Film heimlich angeschaut und war teilweise doch geschockt von den Bildern der Opfer aber dennoch interessiert was die Ermittlungen im Fall Buffalo Bill angingen. Was meine Eltern betrifft, verschwieg ich erst einmal mein Interesse, denn normal ist das für einen Teenager in dem Alter nun mal nicht. Ich machte sämtliche Büchereien unsicher und durchforstete Bücher die sich mit dem Thema Serienmörder befassten. Was mein Traumberuf zu der Zeit war brauch ich Euch nicht zu schreiben, aber meine Eltern machten sich ernsthafte Gedanken, was sie falsch gemacht haben. Ich muss gestehen, ich wollte wirklich Pathologin werden, was ich aber bestimmt kurzfristig geändert hätte zur Rechtsmedizinerin. Doch diese Rechnung habe ich ohne meinen Körper gemacht, denn ich kann kein Blut sehen und somit blieben mir nur die Bücher und Filme.

Seit ungefähr 18 lese ich nun Thriller und in den letzten 3 Jahre zunehmend Psychothriller. Ich bin immer wieder überrascht was sich Autoren wie Fitzek, Winkelmann, Strobel und Co. sich in Ihrem Kopf für schreckliche Szenarien einfallen lassen und diese zu Papier bringen.

19040131_19040131_xlUnd Dank Herrn Michael Tsokos, der zusammen mit Sebastian Fitzek den Thriller Abgeschnitten geschrieben hat, ist nun wieder die fast erloschene Leidenschaft zur Rechtmedizin neu entfacht.Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, ist die Interesse an der Rechtsmedizin so stark, dass ich ein neues Projekt auf meinen Blog plane. Wie ich es genau nennen werde, bin ich noch am Überlegen aber worum es sich handelt, das kann ich Euch schon jetzt verraten. Ich werde zwischen all den Thrillern das ein oder andere Fachbuch über die Rechtsmedizin lesen und vorstellen. Bei einer Obduktion führt man an dem Opfer eine Leichenschau durch und ich werde eine genaue Buchschau vornehmen. Wie diese aussehen wird, lasst Euch überraschen, die Bilder sind bereits im Kasten.

Und nun möchte Euch noch jemanden vorstellen, denn ich schon lange gesucht habe und der nun endlich auf meinen Schreibtisch steht.

test schädel

Die Suche nach Ihm war nicht gerade einfach, denn die normalen Schädel bekommt man zu genügend im Internet, die als Lernmodelle dienen. Ich halte mich wahrscheinlich für verrückt, aber ich bin mega glücklich, darf man das so sagen, diesen Kopf gefunden zu haben.  Dieser Schädel entspricht genau einem anatomischen menschlichen Schädel und wurde von einem echten Menschenschädel abgegossen.

Ich bin immer noch auf der Suche nach einem Namen für Ihn.

Vielleicht fällt Euch was passendes ein und Vorschläge werden gerne entgegengenommen !

Also lasst Euch überraschen und wer sich für dieses Thema noch interessiert, den lade ich gerne ein, wenn ich spannende interessante Artikel über Bücher aus der Rechtmedizin hier auf meinen Blog schreiben werde.

Ich werde dieses Projekt in einer Extra Seite und nicht auf der Startseite veröffentlichen, denn ich möchte den ein oder anderen nicht vergraulen.

Ich hoffe Ihr bleibt mir denoch treu !!!