Rezension #3-Koks.Karl.Köln von Joe La Vie

#3 - Koks.Karl.Köln

Kurzbeschreibung1

Karl ist plötzlich da. Und weicht Frank nicht mehr von der Seite. Brillant, faszinierend, eiskalt: Karl übernimmt die Regie. Franks Leben nimmt Fahrt auf. Über Nacht lässt er alles zurück und beginnt ein neues Leben in Las Vegas. Kasinos, Kokain – und Sex. Ein Trip an die Ränder des Erfahrbaren, weit über die Grenzen der Normalität hinaus. Ein Trip in die Abgründe der Seele: Ekstase und Euphorie, Panik und Paranoia.

Inhalt1

“Gegen das Schicksal bist du machtlos”

Der durch geknallte Frank Lugubre, kurz Frankie, stammt aus Köln und lebt nun in der Stadt Paris. An seinem 24.Geburtstag lernt er Karl Dubose in seiner Wohnung kennen. Doch Dubose ist nicht alleine, er wird begleitet von der bildhübschen Lucy. Zusammen wollen sie Frankie Geburtstag in der Pariser Szene feiern. Nach dieser aufregenden Nacht überredet der wohl habende Dubose, Frankie, mit ihm nach Las Vegas ab zu hauen. Welcome Las Vegas – Fuck it Germany.

Wer versteckt sich hinter Karl Dubose?

In Las Vegas angekommen ist Frankie vollkommen verändert, er wirkt abwesend und will nur noch das große Abenteuer erleben. Zusammen mit seinem Freund Dubose begibt sich Frankie in das erste Casino und setzt das ganze Geld von Dubose auf einen Karte. Der Beginn eines Alptraums…denn so schnell Frankie in Las Vegas angekommen ist so schnell verliert er auch alles. Es gibt nur eine Lösung um an Geld ran zukommen….denn das wirkliche große Geld macht man in der Drogenszene. Von da verändert sich alles für Frankie und das Kokain bestimmt sein Leben und wird sein bester Freund.

Fazit1

Dieser Thriller ist ein wahrer Trip durch die Hölle. Aus der Sicht eines Junkies beschreibt Jo La Vie das chaotische und vor allem verkorkste Leben eines Drogensüchtigen. Erschreckend sind die Trips die Frankie erlebt und man möchte absolut nicht in seiner Haut stecken. Manche Szenen sind schwer nachvollziehbar, einmal sind Frankie und Dubose die besten Freunde und 2 Sekunden später schlagen sie sich die Köpfe ein. Dieser Thriller ist wie eine Droge, nachdem man die erste Seite gelesen hat will man mehr davon. Eine knallharte Handlung mit einem überraschenden Ende, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe, denn endlich erfährt man wer Karl Dubose wirklich ist.

Absolut empfehlenswert…aber Vorsicht, nichts für zarte Gemüter!

Finder weg von den Drogen !!!

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Joe La Vie

Joe La Vie, Jahrgang 1987, stammt aus dem Oberbergischen Land – um ganz genau zu sein: aus Engelskirchen, einem kleinen Ort mit industrieller Geschichte und traumhafter Landkulisse mitten im Grünen; dem perfekten Ort für eine schöne Kindheit. Doch mit jedem Lebensjahr schlug sein junges Herz stärker für seine heimliche Liebe, die Stadt der Herzen: das aufregende Köln am Rhein. Und in einem unachtsamen Moment kurz vor seinem 18. Geburtstag geschah es: Er konnte der süßen Verführung des Großstadtgeflüsters nicht länger widerstehen und beschloss, seinem Geburtsort den Rücken zu kehren. Dicht gefolgt von einer Nacht- und Nebelaktion, in der er – ohne das Wissen seines Vaters, doch mit seiner Mutter als Komplizin – sein neues Domizil auf dem Friesenwall bezog: ein 40-Quadratmeter-Apartment im Ring-Karree in Köln. Auf dem Klingelschild stand sein neues Lebensmotto: Mittendrin statt nur dabei.

Lang genug waren ihm der Rhythmus der Nacht und das Big City Life vorenthalten geblieben; nun war eine Sache ganz klar: Joe La Vie würde kopfüber und ohne Hose in den Nebel der Bars und Clubs springen, um die Wahrheit hinter den samtroten Vorhängen kennenzulernen.

Köln war also um einen Verrückten reicher. Nach unzähligen nächtlichen Ausflügen hinter die gut polierte Oberfläche der Stadt und den verrücktesten Bekanntschaften, die Köln zu bieten hat, verstand er plötzlich, warum sein 1929 geborener Vater all die Jahre versucht hatte, ihm den Zugang zur „bösen Stadt“ verschlossen zu halten. Er wusste, was die Stadt für einen jungen Mann bereithält; schließlich war er selbst Teil des Kölner Milieus der 60er und 70er Jahre gewesen.

Doch es waren gerade jene Geschichten des Vaters aus der Kölner Nachkriegszeit, aus dem Chicago am Rhein, die wie melodischer Jazz in seinen Ohren summten und ihm die Qualitäten der Stadt erst recht schmackhaft machten.
Getrieben von Leidenschaft und der Sehnsucht nach eigenen Erlebnissen dieses Kalibers verbrachte Joe La Vie viele atemberaubende Jahre im Kölner Nachtleben als Grenzgänger. Jahre, in denen es zu keiner Zeit an Skurrilität oder Abenteuer fehlte und er an keinem Tag wusste, was der nächste bereithielt. Und ebenso überraschend wurde er an einem kühlen Herbsttag von einem bisher ungeahnten Talent heimgesucht: dem Festhalten verrückter Gedankengänge und dem Aneinanderreihen von Buchstaben und Wörtern, bis daraus ein fesselnder, der Wahrheit ins Auge blickender Roman wurde: #3 – Koks.Karl.Köln.

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