Rezension Die Mädchenwiese von Martin Krist

Die Mädchenwiese – Martin Krist

Thriller

416 Seiten – 9,99 € – Ullstein Verlag – 10.August 2012 – Taschenbuch – 978-3548283531

Kurzbeschreibung

Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die toten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu. Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.

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Mein Fazit

Bis das der Tod uns scheidet……

Hat man einmal dieses Buch in den Händen, wird es schwer sein es wieder loszulassen….Denn bereits nach dem Prolog kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte wird aus der Sicht unterschiedlicher Protagonisten erzählt. Den Anfang macht Familie Theis, Lisa, ein pubertierendes Mädchen, die von zu Hause wegläuft und Ihre verzweifelte Mutter Laura und Ihren kleinen Bruder Sam zurück lässt. Alex Lindner, ein Ex-Polizist der in Finkenwerda die Kneipe seiner Eltern übernommen hat. Zu guter Letzt Berta Kirchberger, eine zurückgezogene alte Frau, die viele in dem Dorf nur die Hexe genannt wird. Während dessen man liest was im Hause Theis passiert, begibt man sich auf die Reise in die Vergangenheit von der Berta ……. Eine Lebensgeschichte bestehend aus Liebe, tägliche Angst, unerträgliches Leid und körperlichen sowie psychischen Misshandlungen.

Martin Krist beschreibt die einzelnen Charakteren sehr genau und man kann sich sehr gut in Ihnen reinversetzen. Spätestens in der Hälfte des Buches erkennt man die Zusammenhänge. Der Autor versteht es, einzelne Abschnitte kurz zu halten und diese mit einen Gliffhänger zu beenden. Die Spannung wird dadurch gesteigert und fesselt den Leser noch mehr an dieses Buch.

Dieser Thriller hat auf meiner Top 10 Thriller – Liste den 1.Platz erreicht und Das Kind auf der Treppe auf den 2. Platz geschoben. Ich hoffe es werden weiter spannende Thriller von Martin Krist erscheinen, auch wenn dieses Buch nicht für schwache Nerven ist, empfehle ich es zu 101% weiter.

Ein absolutes Muss für alle Thriller Fans.

Unbedingt lesen !!!

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Martin Krist

Martin Krist ist das Pseudonym eines erfolgreichen Schriftstellers. Geboren 1971, arbeitete er als leitender Redakteur bei verschiedenen Zeitschriften. Seit 1998 lebt er als Schriftsteller in Berlin.

In eigener Sache….

Als ich das Buch zu Ende gelesen habe, war ich teilweise erleichtert, denn noch mehr schreckliche Szenen aus dem Leben von Berta Kirchberger konnte ich nicht ertragen. Sicherlich ist in einer Ehe nicht immer Sonnenschein, aber irgendwann kann man nicht mehr und man entscheidet sich entweder dafür oder dagegen. Dieses Buch öffnet vielleicht so mancher Frau die Augen, denn leider gibt es immer noch Frauen, die nicht mehr das Leben leben, was sie einmal gelebt haben. Es ist nie zu spät auszubrechen, auch wenn es zu Beginn schwer ist, aber man steht nie alleine da. Von Tag zu Tag kehrt man in sein früheres Leben zurück und dann kommt der Zeitpunkt, den Reset Knopf zu drücken und ein neues Leben zu beginnen.

Ich möchte damit keine Diskussion auslösen oder Frauen dazu auffordern Ihre Männer zu verlassen. Jede Mensch soll ein glückliches und zufriedenes Leben leben !!!!

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