Rezension Die Besucher von Kurt Palm

•Mai 20, 2012 • 1 Kommentar

Sie sind überall. Und niemand weiß, woher sie kommen. Der Journalist Martin Koller liegt im Krankenhaus und kann nicht schlafen. Er wird von merkwürdigen Ohrgeräuschen gepeinigt, die ihn in eine tiefe Depression stürzen. Dass seine Frau um jeden Preis ein Kind von ihm will und ihm ein junger ehrgeiziger Kollege in seine Recherchen im rechtsextremen Milieu hineinpfuscht, macht es nicht besser. Da erfährt er, dass seine Mutter im Sterben liegt. Er rafft sich auf und macht sich auf den Weg zurück in den Ort seiner Kindheit. Ein paar Tage ist er mit seiner Mutter allein. Dann kommen sie, die Besucher, und nehmen das ganze Haus in Beschlag. Sie sind überall: im Keller, in den Zimmern, auf dem Dachboden. Niemand weiß, woher sie kommen, niemand weiß, was sie wollen. Eine Ärztin, die Martin noch aus Jugendtagen kennt, ruft ihn an sie hat eine rätselhafte Entdeckung gemacht. Ein Alptraum beginnt….

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich voll überzeugt und ich bin froh das ich es gelesen habe. Ich gebe zu, ich habe viele Rezensionen, von negativen bis hin zu positiven Bewertungen gelesen und war mir nicht sicher, ob dieser Roman mir gefallen würde. Jetzt nachdem ich das Buch beendet habe kann ich nur sagen, absolut empfehlenswert. Kurt Palm baut von der ersten Seite eine dunkle düstere Spannung auf, was den Leser regelrecht an dieses Buch fesselt. Zu Beginn nur eine kleine Einleitung über den Wertegang der Hauptperson Manfred Koller und seine doch unheilbare Krankheit. Der Leser erfährt, wie Manfred tagtäglich mit seinen enormen Schmerzen konfrontiert wird und diese sein Leben vollkommen verändern .Viele Leser fanden diese Passagen übertrieben, was ich aber wiederum nicht bestätigen kann. Ich möchte nicht in seinen Kopf stecken, der kurz vor dem Explodieren steht. Wenn ihr dieses Buch lest, dann werdet ihr ab und zu auf eine doch sehr groteske Schreibweise stoßen, wodurch aber Kurt Palm bekannt ist. Dieses Buch, ich würde es fast schon als Psychothriller beschreiben,  ist eine Mischung aus Das Kind auf der Treppe von Karla Schmidt und Fragmente des Wahns von Michael Schmid. Wer in diesen Wahnsinn eintauchen möchte ist, für den sind Die Besucher genau das Richtige!

Bewertung 5/5 Sternen

Kurt Palm, geboren 1955 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg. Dr. phil. Seit 1983 als Autor und Regisseur tätig. Schrieb Bücher über Brecht, Stifter, Joyce, Mozart, Fußball und Palmsamstage. Drehte einige Kinofilme und inszenierte zahlreiche Opern und Theaterstücke im In- und Ausland. Für “Bad Fucking” wurde er mit dem Glauser-Preis 2011 für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.

Neu im Regal

•Mai 19, 2012 • 1 Kommentar

Am Donnerstag bekam ich diese zwei Bücher noch träglich zum Geburtstag geschenkt. Seit langem mal wieder Fachbücher über Rechtmedizin und Serienmörder.


… und Tote reden doch – Zeitzeuge Rechtsmedizin

Volkmar Schneider

Mit einem der renommiertesten Rechtsmediziner auf Spurensuche

Vom Fall Marilyn Monroe über Prinzessin Dianas Tod bis hin zu Uwe Barschels mysteriösem Ableben – der bekannte Rechtsmediziner erweist sich als kenntnisreicher Kommentator dieser spektakulären Fälle.Spannend und manchmal kurios war auch der eigene Arbeitsalltag des Autors, aus dem in vielen Fällen berichtet wird. Da zersägt ein Richter ein Schwein während eines Prozesses, es verraten Blumen die Tatzeit, von menschlichen Knochen im Heizofen ganz zu schweigen.Durch Schneiders frühere Tätigkeit an der Charité Berlin spielen immer wieder politisch brisante Todesfälle eine Rolle. Ob als Gutachter oder selbst ermittelnd, DDR-Unrechtsfälle sind ebenso auf dem Tableau wie der Tod Robert Havemanns oder das Honecker-Attentat. In seinem ersten Buch berichtete der Autor über den Mauertod Michael Gartenschlägers. Jetzt widmet er sich dem an der Mauer angeschossenen Peter Fechtner, dessen Bild damals um die Welt ging. Volkmar Schneider gewährt fachkundigen Einblick in die Welt des Obduzierens, nimmt seine Leser mit auf Spurensuche und knüpft Verbindungen zu vielen bekannten Fällen der Rechtsmedizin.
Wiederholt beweist der “Quincy von Berlin”, dass jedes Verbrechen Spuren hinterlässt und vermittelt beispielhaft: Tote reden doch!

” Ich liebte eine Bestie ” – Die Frauen von Serienmörder

Stephan Harbort

Kann eine Frau einen Mann lieben und nicht ahnen, dass er ein Serienmörder ist? Mit ihm zusammenleben, ohne etwas von seinen Verbrechen zu wissen? Und wenn sie etwas ahnt: Wie kann sie mit dem Gedanken weiterleben? Der Kriminalist und Bestsellerautor Stephan Harbort hat mit den Frauen von Serienmördern gesprochen und erzählt ihre erschreckenden und doch faszinierenden Geschichten.

Danke Danke Danke

•Mai 14, 2012 • 1 Kommentar

Ich möchte mich natürlich auch hier auf meinen Blog für alle Glückwünsche anlässlich meines Geburtstages bedanken.

Natürlich auch für all die schönen Geschenke. Und wenn ihr genau hinschaut, ihr seht nur ein Buch !!!!

Dafür gab es dieses Jahr viele Gutscheine, was ich sowie so am besten finde, weil direkte Wünsche hatte ich nicht. Und mit Gutscheinen kann man ja nun nichts verkehrt machen. Zwei Gutscheine von Thalia sind dabei, die ich mir aber noch aufhebe, denn erst einmal muß der SUB weiter abgebaut werden.

Heute traf das Päckchen von Nina ein und seht Euch an was darin war:

Eine Mordsbuch-Büchertasche, diese hatte ich schon so oft bei Thalia in der Hand und jetzt habe ich sie !!!!

Vielen Vielen Dank für das Buch, das Killer Lesezeichen und die geniale Karte, das könnte echt Lilly sein.

Freu mich riesig darüber.

Rezension Hexenspiel von Manfred Koch

•Mai 12, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

 

Das Rätsel um zwei, erst seit wenigen Tagen vermisste, vierzehnjährige Mädchen, die von der Sensationspresse voreilig zu Opfern eines Sexmonsters hochstilisiert werden.
Ein Polizeiinspektor, der nicht weiß, wie er mit seiner greisen, demenzkranken Mutter umgehen soll, die allein in ihrem Haus am Stadtrand von Salzburg lebt und schreckliche Angst davor hat, in ein Pflegeheim abgeschoben zu werden. Ein toter alter Sonderling, in dessen Haus man Spuren der vermissten Mädchen entdeckt und Hinweise auf schwarze Messen oder ähnliche satanische Rituale .
Jahrzehnte alte, unbewältigte Konflikte mit seiner Schwester und seinem Vater, die den Polizeiinspektor plötzlich quälen, die Frage, ob er bei seinen viele Jahre zurückliegenden, ergebnislosen Ermittlungen gegen das Sexmonster einen Fehler gemacht hat, und eine wieder erwachte Liebe zu einer ehemaligen Freundin, die ihn völlig verwirrt. Ein Kind, das seinem Tagebuch Geheimnisse anvertraut, ohne zu ahnen, wie schrecklich diese Geheimnisse sind all das und noch ein bisschen mehr ergibt einen Psychokrimi, der ganz anders endet, als man es (vermutlich) erwartet.

Als ich dieses Buch in der Hand hielt, war ich doch recht überrascht, das es nur 176 Seiten hat. Eigentlich ein Tagesprojekt, aber da hatte ich mich leider getäuscht. Das soll jetzt aber wiederum nicht heißen, das ich es negativ fand , im Gegenteil! Ok, die Schrift hätte ein bisschen größer sein können, dafür hat mir das doch schlichte Cover umso mehr gefallen. Fragte mich die ganze Zeit was diese Ameisen auf und in dem Buch für eine Rolle spielten. Wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, bekommt man die Antwort. Was mir zu Beginn sehr aufgefallen ist, das mehr erzählt wird und der Leser regelrecht auf den ersten Dialog wartet. Kenne diesen Schreibstil eher von Sachbüchern, trotzdem steigert sich die Spannung von Seite zu Seite. Was mich sehr bewegte, war die erschreckende Kindheit von Kom. Klaus Wagner. Für mich ein sehr emotionales und spannendes Buch mit einem erschreckenden Ende.

5/5 Sternen

Absolut Empfehlenswert

Auf die nächsten 1000 !!!

•Mai 10, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

 

Ich seid echt super !!!

7020 Besucher auf meinen Bücherblog

115 Gefällt mir auf Facebook

110 Abonenten bei Youtube

Was wäre ich ohne Euch….

Vielen vielen Dank an Alle.

Vorallem für Freundschaften die daraus entstanden sind !!!

Freunde müssen töten von B.C.Schiller

•Mai 9, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Der zweite spannende Thriller mit Chefinspektor Tony Braun !!!

Kurzbeschreibung

In seinem zweiten Fall kämpft Chefinspektor Tony Braun gegen osteuropäische Mädchenhändler und rücksichtslose Konzernchefs, für die es keine Gesetze und moralische Schranken gibt. Als die Journalistin Kim Klinger von einer mysteriösen Informantin erfährt, dass in Linz sieben Mädchen spurlos verschwunden sind, beginnt Braun zu ermitteln und stößt bald auf eine zwielichtige Modelagentur in Bratislava und einen einflussreichen Konzern, für den tote Mädchen Routine sind. Doch dann taucht plötzlich ein psychopathischer Mörder auf, der in Braun einen Freund sieht und sich selbst als Erlöser osteuropäischer Prostituierter.

B.C. Schiller ist mit ihrem ebook Thriller ein brutal spannender Kriminalroman gelungen, der sich durch viele Wendungen und starke Charaktere auszeichnet und ein absoluter Lesetipp ist.

Und hier schon mal eine kleine Kostprobe…

Prolog: Im Reich der Engel

Am Morgen ihres Todes wurde sie erstmals in das Reich der Engel geführt. Die alten Steinwände glänzten feucht und der Geruch von Moder und Schimmel wehte ihr ins Gesicht. Sie musste einen Brechreiz unterdrücken. Über faulige Holzträger, mit denen das Gewölbe abgestützt wurde, flitzten geschäftige Ratten. Ihnen konnte der intensive Geruch nach Fäulnis und Verwesung nichts anhaben, im Gegenteil, sie genossen diesen Ort der Zersetzung.
Sie versuchte ihren Blick auf die roten Augen und die gelben Zähne einer Ratte zu fokussieren, die knapp vor ihrem Gesicht über einen schrägen Balken huschte, aber ihre Pupillen rutschten nach oben und sie musste gestützt werden, damit sie nicht in einen der zahlreichen Schächte fiel und sich das Genick brach.
Das wäre schade gewesen.
Dann hätte sie nicht mehr das Rondell erreicht mit dem gewellten, verschimmelten Boden und den vielen geborstenen Spiegeln. Vor allem aber hätte sie niemals die Mädchen kennen gelernt, die mit ihren angenähten Federn und toten Augen wie kleine Engel aussahen und sie neugierig betrachteten und begierig darauf warteten, dass sie eine von ihnen werden würde.
Wenn das Mittel nachließ, spürte sie den Schmerz überall auf ihrem Körper, sah schattenhaft die kleinen Federn auf ihrer Brust und die blutigen Flügel auf ihren Schultern. Am liebsten hätte sie laut aufgeschrien, aber sie brachte keinen Ton hervor, nur ein heiseres Krächzen, denn ihre Kehle war ausgedörrt und das Schlucken fiel ihr schwer.
Irgendein intaktes Kämmerchen in ihrem Schädel flüsterte ihr höhnisch zu, dass dieser Alptraum nie zu Ende sein würde, dass diese Federn, die in ihre Haut genäht waren, und schmerzten und wie Feuer brannten, dass diese Federn ihren Tod herbeiführen würden. Mit glasigen Augen starrte sie ohne zu begreifen auf den an ihrem Oberarm festgeklebten Plastikbeutel, aus dem wie in Zeitlupe monoton eine gelbe Flüssigkeit in einen Schlauch tropfte, weiter bis zu der Kanüle glitt, die direkt in ihrer dicken, blau angelaufenen Vene in der Armbeuge befestigt war und ihr die Illusion vermittelte, sie könne diese Folter überleben. Dieses tropfende Geräusch vermischte sich mit dem mitleidlosen Klacken des diamantbesetzten Sekundenzeigers ihrer Armbanduhr, dem einzigen Gegenstand, der ihr noch geblieben war, und der sie daran erinnerte, dass ihre Zeit abgelaufen war.

Ehrlich zugegeben, meine Gänsehaut ist zurück….ich liebe es und ich bin gespannt was mich in dem Buch noch alles erwarten wird.

Weiter Infos über B.C. Schiller findet Ihr hier:

Revolverblatt

•Mai 8, 2012 • Hinterlasse einen Kommentar

Ich möchte nun auf ein doch anderes Journal aufmerksam machen.

Revolverblatt

Journal für Liebhaber von Krimnalromanen

EIN MORD LAUERT IMMER ZWEI SCHRITTE HINTER DIR !

Bereits im Juli 2011 habe ich in einem kleinen Artikel über das Blatt geschrieben und heute nehme ich es mir genau unter die Lupe. Erst einmal vielen Dank an die Revolverblatt-Redaktion für die Zusendung der letzten Ausgaben.

Das aktuelle Journal liegt nun vor mir und gleicht vom Aussehen her einer Tageszeitung. Sie hat ca 30 Seiten und wird vorwiegend in schwarz-weiß gedruckt. Natürlich werden die Highlights wie Blut und Buchcovers in kräftigen Farben wiedergegeben.

Einen kleiner Überblick was einem in dem Revolverblatt erwartet, findet man bereits auf dem Titelblatt im Blatt-Profil. Zu jedem Thema werden dem Leser passende Bücher empfohlen. Da wir ja in einer Zeit der Handy und Tabletts leben, hat der Leser sogar die Möglichkeit, sich entsprechene Buchtrailer oder Leseproben direkt auf das jeweilige Gerät hochzuladen. Desweitern erfärt man sehr viel Wissenwertes rund um Mord und Totschlag, Monatsbuchtipps und Krimi-Thrillerautoren kennen. Im Bereich Verhör wird der erfolgreiche Thriller-Autor Jussi Adler Olsen ins Visir genommen. Ein sehr spannendener Bericht, der das Leben, seinen Wertegang und den neuen Thriller Das Alphabethaus den Leser näher bringt. Nach weiteren Buchvorstellungen beantwortet Arne Drahl Fragen rund um spektakuläre Verbrechen, die in seinen neuen Thriller Gier spielen. Auf Spurensuche begibt sich der Lesekrimiloge in einem Kreuzworträtsel, was nätürlich rund um Bücher und Autoren geht. Übrigens das letzte Lösungswort war SERIENMÖRDER. Bin gespannt ob ich das aktuelle Rätsel lösen werde…..

Mein Fazit: Diese Zeitung ist ein MUSS für alle Thriller und Krimi Fans, die gerne mehr über das Thema erfahren und bestens informiert sein möchten, was Neuerscheinungen und gute Bücher in diesem Genre angeht. Wer auch mal in diesen Journal lesen möchte, hat die Möglichkeit es in Buchhandlung kostenlos zu bekommen oder Online zulesen.

In welchen Buchhandlungen das Revolverblatt ausliegt findet Ihr hier:

Einfach PLZ eingeben und schon werden Euch die Fundorte ganz in Eurer Nähe angezeigt.

Hier schon mal die Vorschau für die nächste Ausgabe die im Sommer 2012 erscheint

Spurensuche: Unter einer Decke mit…..Krimihotels und -reisen – wo man von Mord und Totschlag träumt

Tatort: Sommermorde in Skandinavien – die neuen Bestseller

Verhör: “Sagst, was magst” – Interview mit Rita Falk

Ich freue mich bereits jetzt schon auf das neue Revolverblatt und ich werde noch ein wenig weiter lesen und rätseln……